Strotter Inst. di’ma 14.07.2009
Théâtre de Poche - 20:00h
'Turntables'
eine Konzertserie, in der Plattenspieler Instrumente sind. / Une série de concerts autour du tourne-disque comme instrument.
Seit einigen Jahren ist das Théâtre de Poche während dem Pod'Ring der Ort, wo Neues entdeckt werden kann, wo sich Unerwartetes und Unerhörtes abspielt und wo dem Publikum aktuellstes und oft avantgardistische Musikschaffen präsentiert wird. Die dreiteilige Konzertserie 'Turntables' setzt diese Tradition fort. Zu Gast sind mit dem Solothurner Christoph Hess aka Strotter Inst., dem Schweiz-Berliner Joke Lanz und dem Franzosen eRikm drei ganz unterschiedlich klingende Exponenten der Kunst des Plattenspiels.
Depuis de nombreuses années, le Théâtre de Poche est pendant le Pod'Ring le lieu où l'on découvre de nouvelles choses, innatendues, inouïes. Les dernières tendances musicales, et souvent avantgardistes, sont présentées au public.
La série de trois concerts 'Turntables' poursuit cette tradition en invitant le soleurois Christoph Hess aka Strotter Inst., le suisse, berlinois d'adoption, Joke Lanz et le français eRikm. Trois artistes virtuoses de la platine, chacun ayant développé un jeu unique avec le tourne-disque.
Dienstag, 14. Juli 2008 20h00:
Strotter Inst.
Unter dem Namen Strotter Inst. erweckt der Solothurner Künstler – Musiker, Performer und Architekt - Christoph Hess alte Lenco-Plattenspieler zu neuem Leben, ohne dabei aber auf bestehende Platten oder sonstiges fremdes Klangmaterial zurück zu greifen. Die Geräte werden unter Berücksichtigung ihrer Möglichkeiten von Klangerzeugung und Drehmoment umgebaut und zu Installationen zusammengeführt. Tonarme werden ersetzt, Gummibänder kommen zum Einsatz, Metallplatten holpern über zerstörte und neu präparierte Vinylscheiben. Die anachronistisch anmutenden Klangkörper und deren objektartige Charakter treiben ihr doppeltes Spiel: Die Installation besticht optisch, mit zunehmender Entwicklung aber lenken die Töne die Aufmerksamkeit auf sich. So schafft Christoph Hess mit seinen fünf präparierten Lencos fast architektonisch anmutende Klangskulpturen, bestehend aus überlagerten Rhythmen und Geräuschgebilden, genährt von einer grossen Konzentration auf kleinste, sich verändernde Details und stetig fliessende Umschichtungen.