Heinz baut do’je 01.01.1970
Platz - 18:00h
eine himmlische Sondierbohrung nach Erkenntnis mit Georg Traber
Auf dem Ring liegt ein Sack aus dem das Ende eines 8 mm dicken Flachsseils hängt. Darum herum liegen kreuz und quer 47 Eschenstangen von 3 m Länge und 45 mm Dicke. Drei Stangen, in ihrer Mitte mit einem Flachsseil zusammengebunden und zum Dreibein gespreizt, erheben sich mitten im Stangenkreuzundquer über dem Sack. Heinz greift sich, auf der Konstruktion kletternd, das zuoberst liegende Eschenholz vom Boden. Nun bindet er die Stange senkrecht an einen nach oben ragenden Arm des Dreibeins. Eine weitere aus dem Haufen gegriffene Stange verbindet das senkrecht installierte Holz mit einem Dreibeinbein und dem Boden. Indem nun Stange um Stange schon verbundenes verstrebt und stützt, entsteht ein Fundament, auf welchem der Turm allmählich an Höhe gewinnt. Heinz lässt zäh und flink Stangen und Seile als Bauwerk in den Himmel wachsen. Er unterbricht sein Tun durch drei Apfelpausen. Mit der Dritten hat das Bauwerk seine höchste Höhe erreicht. Das System der Konstruktion ist dasselbe wie das aller zuvor gebauten Türme. Die Form jedoch ist jedes mal anders. Wenn eines Tages der endgültige Turm gebaut ist, wird Heinz ihn nach oben hin verlassen. Bis dahin aber löst er unverzüglich Stange von Stange... Was bleibt, wenn Heinz nach 3-4 Stunden den Boden wieder betritt, ist ein Haufen Seile und die zusammengestellten Stangen, die jetzt an einen Heinzen erinnern.