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Bitte um Hilfe 17.12.2009

Die vielzitierte Finanzkrise hat mittlerweile auch den Pod’Ring eingeholt. Unerwartet wurden die alljährlich wiederkehrenden Subventionen des Kantons Bern sowie des KleinKunstFonds von Pro Helvetia gestrichen, welche fast 10% des Budgets ausmachen. Der Verein versucht nun auf andern Wegen dieses Loch zu stopfen. Sollten jedoch alle Stricke reissen, würde dies Programmkürzungen zur Folge haben. In welchem Ausmass genau dies geschehen würde, wird im Moment von der Programmgruppe berechnet und ausgeknobelt.

Der Pod’Ring ist nun anerkannt als Institution, die gemeinnützige Zwecke verfolgt und damit steuerbefreit. Somit können Eure Spenden bei den Steuern abgezogen werden.

PC 25-11810-9
Organsisationskollektiv Pod'Ring
2500 Biel/Bienne

Auf ins Jahre 2010... 23.11.2009

Das nächste Pod'Ring-Festival findet vom 13.Juli - 17.Juli 2010 statt.

Das Pod'Ring-Kollektiv, die Programmgruppe und das Büro sind dabei, die nächste Edition auszuhecken, neue Ideen anzugehen und Bestehendes zu pflegen. Wenn jemand Lust verpürt, hinter den Kulissen auch was zum nächsten Pod'Ring beizutragen, so soll er oder sie sich bitte melden unter 032 342 21 21. Helfende Hände und Köpfe werden gerne willkommen geheissen.

les impréssions/ impressionen 18.08.2009

Nun endlich, für alle die noch einmal in die Erinnerungen des diesjährigen Pod'rings tauchen wollen, stehen einige Bilder unter "Impressionen" bereit.

Enfin, pour tous qui veulent se plonger encore une fois dans les souvenirs du Pod'rings de cette année, certaines images sont prêtes sous "impressions".

vorbei ist es, 2009, bis zum nächsten jahr... 03.08.2009

Treffpunkt für Kulturwütige

Vom 14. bis 18. Juli 2009 war es wieder soweit: Der Pod'Ring nahm die Altstadt Biel ein. Sie stand komplett im Zeichen der Kultur. Tink.ch verfolgte das bunte Treiben und berichtet über Höhepunkte und Alltag am Ring. Aline Clauss

Bereits zum 32. Mal lockte die Bieler Kulturwoche unterschiedlichste Menschen in die Altstadt, und wieder einmal wurde ein Programm zusammengestellt, bei dem keine Wünsche offenblieben - egal zu welcher Generation man sich zählen konnte. In mehreren Locations galt es, Neues und oftmals Ungewöhnliches zu entdecken und zu bestaunen.

Auf dem Ringplatz vor der grossen Bühne konnten sich die Musik- und Tanzbegeisterten zu einer abwechslungsreichen Zusammenstellung verschiedener Bands und Künstler austoben. Von Rock mit Neil Young, Einflüssen der Band Izul, über die Hip-Hop-Jazz-Brassband The Pullup Orchestra, bis hin zu der Balkan- und Polka Musik von Figli di Madre Ignota war hier alles vertreten.

Das "Théâtre de Poche" hielt einige Überraschungen bereit, zum Beispiel in Form der dreiteiligen Konzertserie "Turntables". Darin ging es um drei verschiedene Künstler, die ihren Plattenspielern mit ungewohnten Methoden die seltsamsten Klänge entlockten und so auf die ganze Kunst des Plattenspiels aufmerksam machten. Für Literaturliebhaber bot der Hof zwei Leckerbissen: Zum einen Raphael Urweider und zum anderen Bänz Friedli, den meistgelesenen Kolumnisten der Schweiz.

Der Startschuss fiel am Dienstagabend. Das Wetter stand unter keinem guten Stern. Bereits bei Dämmerung war der Himmel bedeckt und erste Blitze erhellten die Altstadt. Dennoch erschienen zahlreiche Menschen, um beim ersten Pod`Ring-Abend mit von der Partie zu sein und der ersten Band auf der grossen Bühne live zuzujubeln. Doch die Jungs von Izul hatten Pech: Kaum fingen sie an zu spielen, setzte auch schon der Regen ein und verscheuchte fast alle Zuschauer vom Platz. Nur ein paar wenige harrten vor der Bühne aus.

Das Künstlerduo Rozzo Bianca lockte mit seiner Vorführung die Leute wieder aus den Unterschlüpfen hervor und zeigte mit ihrem Roboter-Spektakel eine interessante Show mit viel schwarzem Humor.
Trotz des schlechten Wetters konnte man den ersten Ring-Tag als Erfolg verbuchen, denn die Kulturwütigen kamen in Scharen und werden, mit grosser Wahrscheinlichkeit, auch in den nächsten Tagen wieder eintreffen.

Weitere Berichte auf: www.tink.ch